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Es werden Posts vom März, 2020 angezeigt.

Dunkles Leben

Ich werd` gefickt von meinem Leben, es hasst mich viel zu sehr. Für mich wird`s keine Hoffnung geben, das Leben ist viel zu scher. Ich fürchte mich vorm Tod, doch auch das Leben macht mir Schiss. Wie lange werde ich noch kämpfen? Die Zukunft ist ungewiss. Doch alles, was ich bisher erlebte, zeigt mir nur eins, Glück mit meiner Gesundheit, habe ich keins Gewiss wird mir geholfen, wann immer es möglich ist, Doch auf dem Weg des dunklen Lebens, gibt es nur wenig Licht.

Die Horror GmbH

Lernst du Groß- und Außenhandelskaufmann, dann fang bei der Horror GmbH an. Für die Mitarbeiter gibt es kein Glück mehr auf Erden, es kann gar nicht schlimmer werden, denn sie arbeiten bei der Horror GmbH so lange schon, für einen Hungerlohn. Dein Geld bekommst du nicht fürs Arbeiten und auch nicht fürs Reimen, nein, mehr noch bekommst du fürs Schleimen. Lästern ist bei uns sehr beliebt, in manchen Abteilungen schon fast ein Trieb. Es zählt die aufgemalte Schönheit nur allein, drum will ich dort nicht länger sein. Die Ausbilderin ist ganz besonders schlimm, Wer mies ist und gemein, der wird dort für immer sein. Ich zum Beispiel bin anständig gekommen, deshalb werde ich nicht übernommen. Die Ausbilderin verspricht Hilfe für Jeden, doch wenn ich kam, hat es nur Ärger gegeben. Bei der Messe war sie besoffen, das hat mich sehr getroffen. Sollte sie doch eigentlich ein Vorbild sein, stattdessen benahm sie sich wie ein Schwein. Ihre Arbeitsze...

Verloren

Ich bin verloren in einer Welt, vor der mir graut. Ich bin verloren, in einer Welt, die mir weder Freund noch Feind zu sein scheint. Ich bin verloren in einer Welt, in der ich scheinbar selbst bestimmen kann, was mit mir geschieht. Und doch kann ich es nicht, denn ich weiß nicht, wie ich mein Leben steuern soll. Ich bin verloren, in einer Welt, die mich auffrisst und meinen Lebensfunken erlischt.

Der rechte Weg

Woher sollen wir wissen, was das Richtige für uns ist und was nicht? Woher sollen wir wissen, welcher Weg der Rechte für unsere Zukunft ist? Wie soll ich ihn finden? Den rechten Weg? Wer kann mir sagen, wohin er geht? Woher soll ich wissen, welche Richtung ich einschlagen muss? Welcher Pfad führt weiter, und bei welchem ist bald Schluss? Was hat das Schicksal wohl für uns ausgewählt? Wer weiß schon selber, wie lange er noch lebt? Was wird die Zukunft bringen? Wie wird das Leben sein? Doch bei einem bin ich sicher, den steinigen Weg gehen wir ganz allein.

Zartes Band des Vertrauens

Vertrauen ist ein dünnes Band, dass ganz leicht einmal reißen kann. Ein falsches Wort, zur falschen Zeit, und es ist Misstrauen, was noch bleibt.

Falsche Freunde

Ich blicke mich um, und was ich sehe, ist nicht nur dumm. Ihr, die sich meine Freunde nennen, seid echt beschissen. Das solltet ihr wissen. Was glaubt ihr, wie gutgläubig ich bin? Ist euch langweilig, braucht ihr etwas, komme ich euch in den Sinn. Geht es mir schlecht, will ich mit jemanden reden, wird es für mich aus eurer Gruppe niemanden geben. Aber ich bin nicht so dumm, wie ihr glaubt. Ich sehe, wie ihr mich ausraubt! Und mit dem heutigen Tag werde ich dies unterbinden. Dann könnt ihr euch regen und winden. Dann ist es vorbei. Und was ihr dann macht, ist mir einerlei.

Lebenssinn

Suche nicht den Sinn des Lebens, denn den suchst du vergebens. Klinkt es für dich auch schlimm, das Leben hat keinen Sinn. Wenn du dein Leben liebst, bist du es, der ihm einen Sinn gibt. Trauere nicht um den Sinn des Lebens, trauere nicht um etwas das nicht ist. Ich hoffe, dass du diese Worte in der Not niemals vergisst.

Mixtur Liebe

Man nehme Gefühle wie tiefe Zuneigung, Angst, Trauer, Wut und Glück. Auch vom Leichtsinn nehme man ein großes Stück. Dies zusammen in eine Schüssel geben, darauf noch eine Brise Leben, noch ein Tröpfchen Hoffnung, gründlich verrührt, ergeben sie eine Mischung, die jeden berührt. Wer will, mischt noch Eifersucht hinzu, und das Wachliegen, während andere genießen die nächtliche Ruh, Die Mixtur immer pflegen, die Zeit macht nichts neu. Und schon bald verlierst du die anfängliche Scheu. Du lernst es schon kennen, das Hoch und das Nieder. Mal quält dich dieses Gefühl, dann freut es dich wieder. Die Wirkung: Herzklopfen und unbeschreibliches Glück, Manchmal auch Tränen und die Befürchtung, dass du vor Sehnsucht wirst verrückt. Doch nimm nicht zu viel! Es kann schädlich sein. Nimm es genau dosiert - also in kleinen Mengen - ein. Das verändert dein Leben! Du wirst schon sehen. Und schon bald wirst du nirgends mehr ohne diese Wundermixtur hingehen.

Lebe, liebe, leide

Lebe, liebe, leide, bis zum Ende hin. Das Leben ist manchmal einfach, manchmal ist es schlimm. Lebe mit der Liebe und leide durch sie, denn das eine ohne das andere findest du im Leben nie. Was dir das Leben bringen wird, dass weißt du vorher nicht, Doch eins ist sicher! Es besteht aus Schatten und aus Licht. Dein Feind, den du mit Vorsicht genießt, ist mal dein Freund gewesen. Nun siehst du ihn nicht mehr als Freund, sondern als ein für dich gefährliches Wesen. Lebe, liebe, leide. Doch sei immer du selbst. Denn das Leben bestehst du nur, wenn du immer zu dir hältst.

Gewand aus Einsamkeit

Tränen begrüßen das neue Jahr. Tränen und die Angst vor dem Leben. Mit Hilflosigkeit begegne ich dem neuen Jahr. Die Angst gibt mir ihren Segen. Die Frage, warum wir auf der Welt sind, macht in meinem Kopf die Runde. Depressionen und Einsamkeit brennen in mein Herz eine tiefe Wunde. Oh, hätte ich doch die Fähigkeit es auszusprechen. Könnte ich diesen Bann doch brechen. Ach, hätte ich doch die Gabe mein Leben zu verstehen. Doch stricke ich mir selber ein Gewand aus Einsamkeit und werde den Weg des Glücks nie gehen.

Schwarzer Engel

Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, nimm mich mit zu dir. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, lass mich nicht länger hier! Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, komm und nimm mich an der Hand. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, führ mich in ein anderes Land. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, komm und nimm mich mit. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, hier find ich kein Glück. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, befreie mich aus meinem Leid. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, nimm die Übelkeit von mir. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, komm und nimm mich mit zu dir. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, lass mich nicht allein! Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, ich kann hier nicht länger sein. Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, siehst du meine Not? Schwarzer Engel, Fantasiegestalt, hol mich hinweg von der Hand, die mir bringt den lebendigen Tod.

Sternenglück

Ein klitzekleiner Stern, hat dich unwahrscheinlich gern. Und bist du mir auch noch so fern, so stelle ich mir vor, dass wir zusammen wär’n. Wenn deine Hände mich berühren, ist es als würde ich auf Wolken schweben. Mein Körper fängt an zu beben. Ich schäume über vor lauter Glück, und denke noch viele Stunden an deine Berührungen zurück. Wenn ich mich in deinen Arm kuschle fühle ich mich geborgen und von dir in Schutz genommen. Nichts Böses kann dann an mich kommen. Und küsse ich deine Lippen, weiß ich, du bist für mich da. Ich fühle dich dann ganz nah. In mir breitet sich eine zufriedene Ruhe aus. Und du lockst all das Glück aus seinem finsteren Verließ hinaus.

Herzenswärme

Herzenswärme, Menschlichkeit. Gerade in der Weihnachtszeit, wenn die ruhigen Tage ziehen ins Land, geben sich Menschen einander friedlich die Hand. Ein liebes Lächeln, ein warmes Herz, vertreibt so machen Alltagsschmerz. Gesten, die von Herzen kommen, werden mit dem Herzen angenommen. Eine friedliche Ruhe breitet sich aus, und die Welt sieht wie im Märchen aus.

Du allein

Du allein weißt, wann mein Arm, den ich meiner Mutter zuliebe verletzt habe, wieder heilt. Du allein weißt, warum du mir eine Mutter gegeben hast, die mich nicht liebt. Du allein weißt, warum ich sie nicht verlassen kann. Du allein weißt, warum es mich gibt. Du allein weißt, warum ich nicht den Mut habe dieses Leben zu beenden. Du allein weißt, warum du es mir gabst. Du allein weißt, wann diese Qual wird enden. Du allein weißt, was noch alles geschieht. Drum lege ich mein Herz, und mein von dir geliehenes Leben, ganz allein in deine Hand. Wann immer du willst, beende mein Leben und nimm mich auf, in dein friedliches Land. Nur Vater mein, dass bitte ich unter Tränen, nimm mich in deine Arme und lass mich nie mehr allein.

Freundschaft

Liebe Gäste, liebe Freunde, heute herrscht Heiterkeit und Freude. Zwei Menschen sind besonders froh. Und wisst ihr auch wieso? Nein? Dann will ich euch erzählen, wie alles begann, und die Freundschaft diese zwei Menschen hineinzog in ihren Bann. Begeben wir uns nun zurück in das Jahr 1966 Damals war meine Mutter Traudl gerade mal 20 Bei ihr zu Hause sah es mit Arbeit nicht gut aus, und so musste sie aus ihrem geliebten Tirol hinaus. Wie das Leben so spielt, ist sie nach Deutschland gekommen, und hier haben sich die Hofmanns ihrer angenommen. Traudl arbeitete als Hausmädchen dort, und das Haus der Hofmanns war auch gleichzeitig ihr Wohnort. Befreundet waren die Hofmanns mit den Grossers schon viele Jahre, und besucht haben sie sich gegenseitig alle paar Tage. Die Herkunft von Anni und Traudl war nicht zu verbergen, sie kamen beide aus den Bergen. Anni hat sich der Traudl angenommen, und schnell ist es zu einer Freundschaft gekommen. Und was keiner...

Meine Seele

Mein größer Feind ist meine Seele, mein bester Freund, dass ist sie auch. Kaum zu glauben, dass sie mich in mancher Stunde so sehr quäle, in anderer Stunde heitert sie mich auf. Mein engster Vertrauter ist meine Seele, sie weiß alles, ohne dass ich es ihr sagen muss. Sie ist bei mir von Anbeginn meines Daseins, bis ich bekomme des Todes Kuss. Mein ständiger Lehrer ist meine Seele, in der sich Bilder einprägen, so tief. Nur meine Seele allein weiß, warum so manche Träne über meine Wangen lief. Sie ist das größte Geschenk aus Gottes Hand. Sie ist mir vertraut und doch habe ich sie oft nicht gleich erkannt. Mein größter Feind ist meine Seele, und sie ist das Einzige, was mich am Leben hält. Denn jede Geste von lieben Menschen, wird von ihr erkannt und als Glück gezählt.

Siegerin

Ihr meintet ihr könnt es machen, ihr hieltet mich für schwach. Doch jetzt hör ich euch klagen, jetzt hör ich euer Weh und Ach. Ihr wart alle boshaft, kalt und gemein. Doch ich ging nach vorne, und ich war nicht allein! So viele Menschen, waren alle für mich da. All meine Freunde waren mir ganz nah. Ich zog es durch und meine Freunde machten mit. Meine Freunde halfen mir dabei und das ist mein größtes Glück. Ich danke euch allen, für eure Kraft! Denn nur gemeinsam haben wir die Macht. Ich danke euch Freunde, von ganzem Herzen. Ich danke euch allen! Denn ihr vertriebet die Schmerzen.

Es ist Herbst

Hast du gesehen, wie die bunten Blätter von den Bäumen fallen? Es ist Herbst. Fühlst du wie der Wind dir dein Haar zerzaust? Es ist Herbst. Hörst du wie der Regen die Erde reinwäscht? Es ist Herbst. Merkst du wie die Tage immer kürzer und kälter werden? Es ist Herbst. Mit seiner ganzen Kraft breitet der Herbst sich aus. Er verabschiedet den Sommer und begrüßt den Winter. Und noch ehe du dich versiehst, ist es wieder Herbst.

Erleichterung

Wie ein Wort nur ein gebrochenes Herz zusammennäht. Wie das Gefühl guttut, dass einen jemand versteht. Ein kleines Lächeln, ein kurzer Blick, und es reißt der enge Strick. Der Strick, der meinen Hals zuschnürte, der Strick, der meine Seele berührte und mich traurig werden ließ. Eine liebevolle Geste, die mich rausholt aus meinem Höllenverlies. Als hätte jemand die Ketten weggesprengt, die mich immer mehr eingeengt. Als wär‘ das Leben wieder in mich zurückgekehrt und hätte den Dämon, der mich betrübte, zerstört. Mein Herz schlägt wieder frei in meiner Brust. Ich bekomme wieder Lebenslust! Mir ist als wäre der Stein herabgefallen aus meinem Herzen. Wie weggeblasen sind die unerträglichen Schmerzen. Und ich bin wieder frei!

Der verlorene Traum

Manchmal ist das Leben ein Alptraum. Ohne Tür ist jeder Raum. Langsam rattert das Rad der Zeit. Unaufhörlich wird der nächste Tag Vergangenheit. Und was wir in unseren Erinnerungen als Vergangenheit sehen, manchen wir nie wieder ungeschehen. Ich trinke den Wein der Bitterkeit. In meinem Herzen fühle ich Trauer und Leid. Bitteres Leben, bitterer Wein. Und meine Tränen fließen hinein. Fließen auf meinen Wangen herab. Ich grabe mir mein eigenes Grab. Doch ist’s nicht das Grab nach dem ich mich sehne so sehr, es ist nicht das Grab des Todes in dem ich gerne währ. Es ist das Grab, das ich mir im Leben geschaffen habe. In meinem Herzen brennt eine tiefe Narbe. Ich will schreien, doch mein Hals schnürt sich zu. Ich will schlafen und vergessen, doch ich finde keine Ruh’. Ein kalter Stein in meinem Herzen, Hoffnungen verwandeln sich in unerträgliche Schmerzen. Warum ich? Warum passiert es mir? Hol’ mich doch jemand raus aus dieser Hölle hier! Holt m...

Dämon

Du tust mir leid Dämon, wenn du glaubst du hast die Macht. Du tust mir leid Dämon, weil wahre Freude nie in deinem Herzen lacht. Du tust mir leid Dämon, weil du bist, wie du bist. Du tust mir leid Dämon, weil du der Menschen Herzen frisst. Du tust mir leid Dämon, weil du niemals gewinnen wirst. Du tust mir leid Dämon, weil du jede Menschlichkeit verlierst. Du tust mir leid Dämon, denn du bist kein Menschenkind. Du tust mir leid Dämon, weil deine Freunde niemals wirkliche Freunde sind. Du tust mir leid Dämon, denn Hass ist in deinem Herzen. Du tust mir leid Dämon, denn glücklich bist du nur, wenn du verbreitest Trauer und Schmerzen. Du tust mir leid, mehr kann ich nicht sagen. Du tust mir leid, und ich vergesse deinen Namen.

Naturgewalten

Donnergrollen, Blitze helle, Regen fällt nieder und ganz schnelle schwämmt es lockere Erde auf, wird ein kleiner Bach daraus, der sich übers Feld ergieße und dann in die Pfützen fließe. Ein Wunder der Natur. Es tickt der Zeiger deiner Uhr. Tick - tack, klick - klack Und bald schon hört der Donner auf, ganz leise regnet es noch auf die Blätter drauf. Die grünen Blätter, vor Nässe spiegelnd, frisch gewaschen, im Winde wiegend, hängen am Baum, mit festem Halt. Haben überstanden die Naturgewalt. Über das satte Grün breitet sich Ruhe aus. Und die Welt sieht wieder sauber aus.

Hochzeitsglückwünsche

Einst lernten sich zwei Menschen kennen, die wollten sich niemals wieder trennen, Doch wie das Schicksal manchmal so spielt, hat Amor erst mal vorbeigezielt. Sie waren sich ihrer Liebe nicht mehr gewiss, das gab dem zarten Band einen Riss. Doch als die erste Trennung war, wurde beiden plötzlich klar, ohne einander fühlen sie sich allein, und sie werden in Zukunft immer beisammen sein. Die beiden wurden ein schönes Paar, und sind sich jetzt unendlich nah. Nach reiflicher Überlegung, finden sie, es wird langsam Zeit, einzuläuten ihre Hochzeit. K. und J. fühlen sich nur zusammen richtig wohl, drum stecken sie sich zwei goldene Ringe an, als Trausymbol. Was bleibt noch viel zu wünschen, bei der großen Liebe? Glück, Gesundheit und ewiger Friede!

Schwindende Begierde

Manch einer findet begehrenswert, was er einfach gerne hätt’. Hat er es dann bekommen, und erst mal in den Arm genommen, ist es für ihn nicht mehr interessant, denn dann hat er es ja gekannt.

Regentag

Es war an einem Regentag, als das Feuer in meinem Herzen erlosch. Es war an einem Regentag, als der Schmerz der Wahrheit mir mein Herz durchbohrte. Es war an einem Regentag, als ich erkannte wer du wirklich bist. Als ich merkte, dass du mit mir spielst, und dich nur über mich lustig machst. Es war an einem Regentag, als die rosa Wolke verschwand. Es war an einem Regentag, als das Glück in meinem Herzen einer riesigen Leere wich. Es war an einem Regentag, und der Regen wusch mir die Augen rein.

Vertrauen

Hör endlich auf, an das Gute in den Menschen zu glauben. Hör endlich auf, zu hoffen, auf das Glück. Hör endlich auf, jedes Wort eines anderen zu glauben, denn die Enttäuschung macht dich noch verrückt. Vertrau dir selbst und vielleicht gut ausgewählten Leuten. Doch Enttäuschungen bringen auch sie. Unter 1000 von dir ausgesuchten Freunden, ist nur einer, der dich wirklich liebt.

Bruder gegen Bruder

Kain, der Abel erschlug. Auf der Welt herrscht Verrat und Betrug. Ihr meint, ihr seid glücklich, wenn ihr beherrscht werdet von Neid? Ist euer Leben denn schöner, wenn um euch nur Streit? Kein Vertrauen im Herz, nur Hass, Neid und Schmerz. Schmerz, wenn du auf keinen kannst bauen. Wenn du niemanden, auch dem Freunde, nicht kannst trauen. Wenn der Neid sich durch die Menschen frisst, es nicht mehr sein wird, wie es heute noch ist. Voll Angst wird bald das Leben, Misstrauen wird es überall geben. Schwester Lüge singt euch ein Lied. Vom Freund, der den Freund verriet. Drum, Mensch, ich frage dich, warum lässt du deinesgleichen im Stich?

Armes Wesen

Komm schon, sag, was soll ich machen? Komm und sag, was soll ich lassen? Komm schon, sag mir was ich denken soll! Mir das alles vorzuschreiben, findest du doch wirklich toll! Wann wirst du es nur begreifen? Wann wird dein Hirn wohl soweit reifen? Wann begreifst du, dass ich das nicht will?! Wann, du armes, krankes Wesen, wann nur bist du endlich still? Wie weit soll denn das noch gehen? Wie lang muss ich noch zusehen? Sag, lebst du etwa mein Leben? Sag, brauch ich zum Atmen deinen Segen? Weißt du, was ich denke, was ich fühle, wer ich bin? Ist für dich, mich zurechtzuweisen, wirklich deines Lebens Sinn? Zu Ende geht auch deine Zeit. Armes, unglückliches Wesen, deshalb tust du mir heute schon leid.

Vogel im Käfig

Kleiner Vogel, dort im Käfig! Was ist mit dir? Du siehst so traurig aus. Kleiner Vogel, sitzt im Käfig, und willst unbedingt heraus. Tag für Tag splittert mehr von der goldenen Schicht herab, Tag für Tag rostet dein Käfig und mit jedem Tag machst du mehr schlapp. Kleiner Vogel, dort im Käfig, breitest deine Flügel aus, willst mit aller Kraft nun fliegen, weit, weit in die Welt hinaus. Doch die Spitzen deines Gefieders, stoßen an den Käfigrand, sehnst dich nach der großen Freiheit, Freiheit die du nie gekannt. Kleiner Vogel, dort im Käfig, sieh, es steht das Türchen auf. Kleiner Vogel, dort im Käfig, sag, warum fliegst du nicht hinaus? Hast du Angst vor deiner Freiheit, hast du Angst vorm alleine sein? Wenn du einmal hinausgeflogen, findest du auch wieder Heim? Kleiner Vogel, dort im Käfig, komm, fass Mut, versuch es doch! Kleiner Vogel, dort im Käfig, Hoffnung gibt es immer noch!

Tränen des Hasses

Tränen laufen über meine Wangen. Tränen voller Hass. Ein Herz schlägt in meiner Brust, ein Herz voller Hass. Ich sehe, wie du mich zerstörst, ich sehe es und kann es nicht ändern. Es freut dich, wenn du meinen Hilfeschrei hörst, so glücklich macht dich sonst nichts. In meinem Herzen ist kein Platz mehr für irgendein Gefühl, es schäumt über vor Hass. Mein sorgloses Lachen ist nun still. Du erwürgst es mit deiner Macht. Kein Privatleben gönnst du mir, und bin ich mal glücklich, so machst du mich schlecht. Für immer soll ich bleiben bei dir, für immer sein dein Knecht. Tränen versickern auf meinen Wangen, es sind Tränen des Hasses, des Hasses auf dich.

Die Zeit

Monotonisch sitzt du da, nimmst die Welt um dich kaum wahr. Du weißt, du solltest dich jetzt ablenken, dein Kopf ist leer, du willst nicht mehr denken. Die Welt dreht sich um dich herum, du sitzt in der Mitte. Von der Geschwindigkeit der Welt wird dir schwindlig, in deinem Kopf schweben Stücke. Stücke, von dem was geschehen, Stücke, von dem, was du gesehen. Du fühlst nichts, dein Herz ist leer. Dein Körper ist weder leicht noch schwer. Während du hier sitzt, ganz unbewusst, während du verarbeitest des Lebens Frust, tickt die Uhr unaufhörlich fort. Jede Depression ein kleiner Mord? Mit jedem „Tick - Tack“ verstreicht dein Leben. Würde es auf der Welt nur keine Uhren geben! Du bist am Leben und dennoch tot. Willst die Zeit anhalten in deiner Not. Das Leben rinnt weiter, Stück für Stück. Das Leben rinnt weiter, mit Trauer und Glück. Wie Sand, der durch die Finger rinnt, und ehe man sich besinnt, ist das Leben vorbei, und es war nichts Aufreg...

Dankeschön

Es ist schön, dass alle an mich denken. Zum Zeichen dafür, mir eine Kleinigkeit schenken. Es ist schön, wie sie mir eine Freude machen, indem sie mich nur kurz anlachen. Es ist schön, dass sie mich nicht vergessen haben, dass sie mir ihren Glückwunsch sagen. Es ist schön, nicht das Gefühl zu haben allein zu sein, hier fühle ich mich immer mehr und mehr daheim. Danke!

Das Lesecafé

Gedichte voll Trauer, erdrückende Not. Ein eisiger Schauer, die Sehnsucht nach dem Tod. So waren meine Gedichte, so war mein Leben. Es ist nicht lang her, es war gerade eben. So tief war ich unten, als ich dann, in das internationale Lesecafé kam. Ihr wart richtig sauer, ich fühlte eure Wut. Ihr fandet meine Sehnsucht nach dem Tod nicht gut. Dann schrieb ich Gedichte, voll Freude und Glück. Ich schrieb diese Gedichte und blicke voll Stolz zurück. Und was macht ihr? Ihr alten, keifenden Weiber? Denkt ihr etwa, ihr seid gescheiter? Ihr lästert hinter meinem Rücken über mich! Diese Gedichte gehen euch gegen den Strich! Einen wählt ihr aus und schickt ihn zu mir. Diese Person soll sagen, dass ich so etwas nicht lesen darf, hier. In mein Tagebuch soll ich diese Dinge schreiben. Keinem auf der Welt soll ich sie zeigen. Ihr meint, dass ich die Leute im Lesecafé verscheuche? Seht in den Spiegel, dann erkennt ihr die Seuche! Öffnet eure Augen und seht d...

Ich hätte es nie gedacht

Ich hätte nie gedacht, dass erwachsen werden so weh tut. An einer Stelle, tief im Menschen, die kein Arzt der Welt zu heilen vermag. Ich hätte nie gedacht, dass Gedanken an die Vergangenheit so traurig sind, dass ich sie am liebsten verdrängen möchte. Ich hätte nie gedacht, dass die Zeit so schnell vergeht.

Beobachtungen

Dumme Hühner lästern, lachen, über jeden sie sich lustig machen. Doch wie das als Opfer ist, das wissen sie nicht.

Seltsam

Seltsam, wo ist nur das Kribbeln im Bauch? Ist es beim verliebt sein nicht so der Brauch? Wo sind all die Bienen und Schmetterlinge hin? Es ist schon ein merkwürdiges Ding. Warum klopft mein Herz nicht mehr wie verrückt, wenn ich mit dir rede? Warum habe ich nicht mehr das Gefühl, dass ich nur für dich lebe? Wo ist dieses unglaubliche Glücksgefühl? Warum ist ein Zusammensein mit dir nicht mehr mein Ziel? Warum löst deine Stimme keinen Schauer mehr bei mir aus? Warum mach ich mir nichts mehr daraus? Das Lachen in meinem Gesicht ist verschwunden. Es entstehen unbekannte Wunden. Seltsam, was hat sich geändert? Bin ich nicht in meinen Träumen Hand in Hand mit dir durch die Welt geschlendert? Ich kann es einfach nicht verstehen. Ich kann den Sinn darin nicht sehen. Mein Herz, das früher voll Liebe und Glück gefüllt war, ist jetzt nur noch leer. Mein Körper wird wieder müde und schwer. Eine Art Gleichgültigkeit breitet sich in meinem Körper aus. Was en...

Der Telefonanruf

Hier sitze ich, und denke an dich. Ich will deine Stimme hören, will mit dir reden, ich will dieses Glücksgefühl wieder erleben. Ich nehme den Telefonhörer ab, meine Finger schweben über den Tasten. Dieses Gefühl kann auch belasten. Was du wohl gerade machst? Ob du gerade weinst oder lachst? Doch aus Angst, dich zu stören, aus Angst, du möchtest mich nicht hören, lege ich den Hörer wieder auf. Und mein Leben nimmt erneut seinen Lauf.

Die fünfte Jahreszeit

Bunte Masken, Menschenlachen. Freude, Spaß. Und nicht nur das. Meinungsfreiheit ist gefragt. Keinen stört` s, was der andere sagt. Viel Musik und noch mehr Lachen, nur was Spaß macht, soll man machen! Vergessen, all das Leid der Welt. Fröhlichkeit wird heut bestellt. Keiner wird er selber sein, gut schmeckt heut ein Gläschen Wein. Bunte Farben, überall. Weit zu hören ist der Musik Schall. Jeder merkt` s am „Hi“ und „Ha“, die fünfte Jahreszeit ist da.