Die Zeit

Monotonisch sitzt du da,
nimmst die Welt um dich kaum wahr.
Du weißt, du solltest dich jetzt ablenken,
dein Kopf ist leer, du willst nicht mehr denken.
Die Welt dreht sich um dich herum, du sitzt in der Mitte.
Von der Geschwindigkeit der Welt wird dir schwindlig, in deinem Kopf schweben Stücke.
Stücke, von dem was geschehen,
Stücke, von dem, was du gesehen.
Du fühlst nichts, dein Herz ist leer.
Dein Körper ist weder leicht noch schwer.
Während du hier sitzt, ganz unbewusst,
während du verarbeitest des Lebens Frust,
tickt die Uhr unaufhörlich fort.
Jede Depression ein kleiner Mord?
Mit jedem „Tick - Tack“ verstreicht dein Leben.
Würde es auf der Welt nur keine Uhren geben!
Du bist am Leben und dennoch tot.
Willst die Zeit anhalten in deiner Not.
Das Leben rinnt weiter, Stück für Stück.
Das Leben rinnt weiter, mit Trauer und Glück.
Wie Sand, der durch die Finger rinnt,
und ehe man sich besinnt,
ist das Leben vorbei,
und es war nichts Aufregendes dabei.

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