Zufällige Freundschaft

So mancher Mensch, den man zuvor kaum gekannt,

reicht einem durch „Zufall“ im Leben die Hand.

Es war erst nichts Ernstes, doch es entwickelte sich mehr mit der Zeit.

Es entstand eine Freundschaft, die dauert in Freud und in Leid.

Und die Bande der Freundschaft, die diese Menschen umgibt,

sind stärker als manch Familienbande, denn unter Freunden wird man geliebt.

Selbstloses Geben wird schöner sein,

als raffgieriges Nehmen, denn ohne Freunde ist man allein.

Und fühlt man im Kreise seiner Freunde den Frieden,

so ist man froh, dass man damals, beim ersten Händedruck, dem Menschen treu geblieben.

Doch frage ich mich heut, war es wirklich Zufall?

Oder nennt man das Glück dieser Freundschaft Schicksal?

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