Weg hier

Ich liege auf einem Tränenbenetzten Kissen,

und finde mein Leben momentan beschissen.

Wind, der über die Felder weht,

hört er die Seele, die um Rettung fleht?

Sag mir, du leises Sommerlüftchen, ob du mich hörst.

Sag mir, mächtiger Sturm, ob ich auf dir reiten kann, wenn du Teile der Welt zerstörst.

Ihr Wolken dort oben, nehmt mich mit!

An diesem Ort finde ich kein Glück.

Du lieblich blaues Himmelszelt,

sag, gibt es für mich einen Platz auf dieser Welt?

Du Sternennetz, in der Dunkelheit,

führ‘ mich heraus aus meiner Traurigkeit!

Heller Mond, an schwarzer Wand,

bring mich hier weg, an deiner Hand!

Sonne, die der Erde Helligkeit und Wärme schenkt,

weiß sie, welcher Mensch gut von mir denkt?

Du kleines Rinnsal, wirst zum Bach, wirst zum Meer.

Weißt du, wie gern ich jetzt wo anders währ‘?

Irgendwo, wo mir die Menschen fremd.

Da, wo mich noch kein Erdenbewohner kennt.

Irgendwo da, mit meinen Gedanken allein,

möchte ich im Moment so gerne sein.

Und dort bitte ich dich, Königin der Vergessenheit,

gib mir deinen Kuss.

Meine Erinnerungen bringen mir zu viel Leid,

verschwinden sie, ist mit der Melancholie Schluss!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mein größter Schatz Carsten

Halt mich

Das Lichtlein