Verzweiflung

Ich befinde mich an einem Ort, den die Dunkelheit seit Anbeginn der Zeit barg.

An einem Ort ohne Licht. Denn das dicke Gewölbe zu durchbrechen kein Licht der Welt vermag.

Ich befinde mich an einem Ort, dessen Steine sind wie Messer, so scharf.

Ich befinde mich an einem Ort, in den mein Leben mich hineinwarf.

Von der Decke tropft eiskalte Flüssigkeit auf mich herab.

Ich bin lebendig begraben. Ich stehe in einem seelenlosen Grab.

Immer tiefer gelange ich in diese Hölle hinein.

Und mit jedem Schritt, den ich mache, fühle ich es stärker: Ich bin allein!

Die Kälte greift nach mir. Zerrt an meinem letzten bisschen Kraft.

Die Dunkelheit fordert meinen Lebenssaft.

Wie eine Spirale zieht es mich immer weiter hinein.

Dieser Ort ist geschaffen, aus pechschwarzem Stein.

Mein Herz geht durch Dornen und schreit laut nach Rettung.

Doch dieser Ort lässt mich nicht los. Denn er heißt Verzweiflung.

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