Trübes Glück

Trübes Glück, das dir unwirklich erscheint.

Trauer und Verzweiflung miteinander vereint.

Das Wissen, „man muss stark sein.“

Das Wissen, „man ist mit seinem Kummer allein.“

Der Abgrund, der sich auftut unter meinen Füßen.

Ich habe doch nichts getan! Für was muss ich büßen?!

Warum bin ich so, warum ändere ich mich nicht?

Ich stehe im Schatten und sehe andere im Licht.

Was soll aus mir werden, wenn ich für immer so bleibe?

In traurigen Momenten geht das Leben schneller zur Neige.

Denn nur Lachen ist gesund und verlängert das Leben.

Doch mir geben Trauer und Finsternis ihren Segen.

Ich will nicht allein sein und bin es doch überall.

Obwohl ich es nicht will, baue ich um mich herum einen großen Wall.

Einen Schutzwall gegen die Freundschaft oder gegen den Schmerz.

Ein Schutzwall gegen ein gebrochenes Herz.

Es wird immer so sein, wie es ist.

Es ist mein eigener Wille, dich mich auffrisst.

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