Suche nach dem Leid
Ich suche das Leid, empfange mit Freuden den Schmerz.
Durchbohre mit Schwertern meine Seele und mein Herz.
Ich sehe die Not und die Wege heraus,
doch kommt eine Tür, so mache ich sie nicht auf.
Ich weine fast jeden Tag über mein Leid,
doch es zu ändern bin ich nicht bereit.
Der Strudel der Hoffnungslosigkeit zieht mich herab,
ich grabe mir täglich mein eigenes Grab.
Ich sehe die Wahrheit und verschließe die Augen.
Ich will der Wirklichkeit nicht glauben.
Ich kann mir nicht helfen, ich bin nicht fähig dazu.
Erst in meinem Tod finde ich endlich Ruh.
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