Novembertag am Main

Es ist kalt geworden, ruhig fließt der Main.

Die Sonne blickt durch die Wolken in die Regenlachen hinein.

Vertrocknete Blätter in gelb, braun und rot,

fallen von den Bäumen, als wären sie längst tot.

Ein Schiff zieht vorüber, lang und schwer.

In der Ferne setzt sich krächzend ein Rabe zur Wehr.

Es wird immer kälter, die Erde ist nass.

Die bunten Blätter bedecken das - noch grüne - Gras.

Die Welt ist umgeben von tiefer Ruh.

Nur ein paar Möwen sehen mir beim Schreiben zu.

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