Lächle dennoch

Wie ausgehungerte Geier sitzen sie da.

Rücken zu dir, viel zu nah.

Gierig nach deiner Trauer und deinem Schmerz.

Lächle, lächle, den Schatten vergrab im Herz.

Schließ die Dunkelheit tief in deinem Inneren ein.

Nach außen lass treten Licht und Sonnenschein.

Setz ein zweites Gesicht auf, zeig ihnen nicht deinen Kram.

Lass sie verhungern am ausgestreckten Arm.

Kopf hoch, lächeln, das ist recht.

Denn die Welt ist niemals gerecht.

Stärke nach außen. Das ist’s, was du brauchst.

Auch wenn dich das Leben noch so sehr graut.

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