Krieg
Blut fließt an den Häusern nieder.
In den Köpfen schwirren Kriegslieder.
Hände zittern, Kinder weinen.
Jeder Mensch bangt um die seinen.
Tod und Verwesungsgeruch liegen in der Luft.
Wochenlang verstecken sich unschuldige im finsteren Keller, in der feuchten Gruft.
Die schlaflosen Nächte werden mehr und mehr.
Das Ende des Krieges wünscht sich die Menge so sehr!
Hunderte von Menschen sind bereits tot.
Doch die Kriegsherren verschließen die Augen vor der großen Not.
Solange es Menschen gibt, gibt es auch Krieg.
Seit Anbeginn der Zeit gibt es Menschen, die wollen den Sieg.
Was das für Opfer kostet, danach fragen sie nicht.
Der Tod ist ihre Waffe, sie vernichten das Friedenslicht.
Angst und Verzweiflung, so ist die Kunde,
machen unter den unschuldigen die Runde.
Schmerz und Elend, Armut und Tod.
Durch Menschenhand hervorgerufene Not.
Wann wird das Elend zu Ende sein?
Die Antwort liegt in des Kriegsführers Hand allein.
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