Fantasiegestalt
Verlass mich nicht, Fantasiegestalt.
Denn meine Mutter hat mich zu fest in ihrer Gewalt.
Sie tötet mich jeden Tag ein bisschen mehr.
Mein Schmerz und Leid gefällt ihr sehr.
Bleib bei mir, du engelähnliches Wesen.
Meine Mutter reitet auf einem Besen.
Nimm mich in den Arm, mein Engel ohne Flügel.
Zu fest hält sie meine Zügel.
Schenk mir deine Liebe, du Wesen aus meiner Fantasie.
Kein anderes Lebewesen hasst mich so wie sie.
Schenk mir dein Lachen, Fantasiegestalt.
Denn meinem Lachen gebietet meine Mutter Halt.
Sie missgönnt mir Freude und Glück.
Sie zerstört mein Leben, Stück für Stück.
Lass mich glücklich sein, in meiner Fantasie.
Denn im realen Leben, werde ich das nie!
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