25. März 2005
Nun liege ich schon seit Stunden wach,
und denke über mein bisheriges Leben nach.
25 Jahre sind so schnell vergangen,
ein viertel Jahrhundert voll Hoffen und Bangen.
Der Regen klopft leise auf die Fensterbank.
In meinem Herzen liegen Trauer und Dank.
Trauer über das, was alles nicht geschehen,
doch auch Dank für alles, was ich bisher gesehen.
Dank, dass es mir doch so gut geht.
Dank, dass noch immer jemand zu mir steht.
Freundschaften in der heutigen Zeit,
sind nicht mehr geschlossen für die Ewigkeit.
Und auch von Familien hört man nicht selten,
dass sie einem so manches nicht vergelten.
Doch so manchen Menschen kenne ich nun schon ein paar Jahre lang.
Ohne etwas Vertrautes im Leben wäre mir Angst und Bang!
Und auch meine Eltern habe ich noch beide.
Das ist, bei genauer Betrachtung, eine große Freude.
So wie ich bin, so ist es recht.
Wäre ich anders, dann wäre das schlecht.
Ich lebe in Frieden mit der Welt.
Und Glück kommt vom Herzen und nicht vom Geld.
Drum schreite ich nun weiter in ein neues Lebensjahr.
Mit einer Träne und einem „Hipp hipp Hurra!“
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