Tod ohne Wiederkehr
Hier sitze ich nun,
meine Gedanken kommen nicht
zum ruhen.
Die ewige Ruhe,
verschlossen in einer hölzernen
Truhe.
Wie es wohl ist, tot zu
sein?
Ist ein Mensch, wenn er tot
ist, allein?
Aber sind wir das nicht auch
schon im Leben?
Einsamkeit wird es wohl für
jeden mal geben.
Irgendwann, irgendwie.
Ich lebe vor mich hin, ohne
Ziel.
Ich fühle mich verloren und
schrecklich allein.
Könnte der Tod wohl besser
sein?
Nichts mehr spüren, keine
Schmerzen mehr.
Dann wäre gar nichts mehr
schwer.
Ich denke an die
Vergangenheit zurück,
kann mich nicht erinnern, an
ein riesiges Glück.
Wie es wohl ist,
wenn einen jeder vergißt?
Aber das ist mir egal,
das Leben ist oft eine Qual.
Vom Tod zurück kommst Du
nimmermehr,
es ist eine Reise ohne
Wiederkehr.
Doch vielleicht willst Du
gar nicht mehr zurück,
vielleicht findest Du im Tod
das große Glück.
Ich bin so endlos müde, meine
Glieder sind so schwer,
was ist, was war, was sein
wird, hier hält mich gar nichts mehr.
Oder vielleicht doch?
Die Angst vor einem
schwarzen Loch?
Ich weiß es nicht,
meine Hoffnung erlischt.
Flammt sie jemals wieder
auf?
Es ist ein ewiger Kreislauf.
Und ist er erst vorbei, dann
bist Du tot.
Und es hat auch ein Ende,
Deine jetzige Not.
Aber nur, wenn es so ist,
wie Dein Herz es Dir leise verspricht.
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