Rad der Zeit

Gevatter Tod geht um.
Er ist rundherum.
Menschen mit denen es einst schön,
müssen alle gehen.
Was bleibt ist die Trauer in meinem Herzen,
was bleibt, sind Menschen, die übel scherzen.
Hass geht durch das Land,
gibt Neid und Intrigen zum Gruße die Hand.
Der Tod gibt dem Leben einen brüderlichen Kuss.
Dann ist Schluss.
Wo ist die Freiheit, die ich genoss als Kind?
Ich kann nicht mehr verstehen, was leise säuselt der Wind.
Wohin ist die Schönheit von diesem Land?
Wohin das Glück, das ich damals gekannt?
Was ist mit den Menschen und was ist mit mir?
Was mache ich und was macht ihr?
Was soll denn nun werden, was wird geschehen?
Durch den dichten Nebel kann ich nichts sehen!
Das Rad der Zeit dreht sich auch hier,
es schleicht sich ein, die menschliche Gier.
War es einst lustig, war es einst schön.
Komme ich wieder oder werde ich gehen?

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