Geschichte: Die Gewitterhexe


"Großvater, erzähl` uns eine Geschichte!"
"Oh, ja! Eine Geschichte, bitte Großvater, wir möchten eine Geschichte hören." Der alte Mann zündete sich seine Pfeife an. "Eine Geschichte wollt ihr also hören? Nun gut, ich werde euch eine erzählen. Ich erzähle euch die Geschichte von der Gewitterhexe. Also passt gut auf."

-"Das ganze Land hier, wurde einmal das Schwarze Land genannt. Und auf dem Hügel, den ihr dort drüben seht, stand einmal ein großes, schwarzes Schloss. In diesem Schloss lebte eine boshafte und herzlose Königin mit ihrer Tochter Kim. Kim war aber keineswegs boshaft oder gar herzlos. Nein, sie liebte Tiere, Blumen und den Sonnenschein. Kim litt fürchterlich unter den bösen Machenschaften ihrer Mutter.

Einst, durchquerte die Königin, wie fasst jeden Tag, das Land, während Prinzessin Kim die Aufgabe hatte, das Schloss sauber zu machen, solange  ihre Mutter weg war. Eifrig putzte sie die Steinplatten in den Gängen und Zimmern des Schlosses. "Mutter wird sich freuen, wenn sie das alles sieht. Heute habe ich noch kräftiger geputzt, die Betten noch stärker ausgeschüttelt und das Geschirr noch reiner abgewaschen. Ich bin so erschöpft, ich könnte sofort umfallen und lange schlafen. Aber das geht ja nicht, wenn Mutter am Mittag nach Hause kommt, muss alles fertig sein. Ich muss zuvor noch die Wäsche zusammenlegen. Ich habe noch eine Stunde Zeit. Das werde ich schon schaffen." Und während sie so putzte, hörte sie plötzlich das große Tor am Eingang aufgehen und wieder zuknallen. "Oh Gott, das wird doch nicht schon Mutter sein?"
"Kim, was muss ich da sehen? Du hast die Wäsche noch nicht zusammengelegt? Was bist du nur für ein unordentliches Mädchen. Nichts kann man dir anschaffen, nichts kannst du machen. Faul und dumm bist du. Lässt dich schön von deiner Mutter bedienen. Ich bin alt. Ich kann nicht mehr so wie früher. Früher, als ich in deinem Alter war. Da habe ich hart gearbeitet. Den ganzen Tag und die ganze Nacht. Ich war damals noch jünger als du es heute bist, da stand ich schon ganz allein auf der Welt. All die Jahre habe ich hart gearbeitet, um dir das zu bieten, was du heute hast. Ein Schloss und satt zu essen. Aber das wird natürlich nicht gedankt. Nur Ärger hat man mit dir. Warum habe ich dich nur zur Welt gebracht? Wie konnte ich nur so dumm sein? Das war der größte Fehler in meinem Leben. Warum habe ich dich nur großgezogen? Und das ist nun der Dank dafür. Das habe ich jetzt davon. Ich kann arbeiten bis ich tot umfalle und du machst dir ein schönes Leben." Die Königin funkelte ihre Tochter mit bösen Augen an. "Aber Mutter", Tränen standen Kim in den Augen. "Ich wollte es doch noch machen. Ganz bestimmt. Ich werde es gleich machen. Lege du dich nur hin und ruhe dich aus von deinem anstrengenden Tag. Ich mache inzwischen die Wäsche."
"Nichts wirst du! Du machst es ja sowieso nicht richtig. Sieh dir an, wie du abgewaschen hast. Die Töpfe sind noch schmutzig. Da hinten liegt noch ein Staubkorn. Sag bloß du hast es übersehen. Aber ich werde wohl noch mehr Staubkörner hier finden. Faul und schlampig, das bist du und nichts anderes. Und außerdem, wer sagt dir denn, dass ich mich jetzt hinlegen kann. Ich habe Hunger. Aber seine alte Mutter kann man ja ruhig verhungern lassen. Das macht ja nichts. Du wirst dich noch wundern, wenn ich mal nicht mehr da bin."

Als Kim dann endlich in ihrem Gemach war, hörte sie noch lange das Geschrei ihrer Mutter. Und immer wenn Kim so bedrückt war, freute sich die Königin und ließ lauten Donner vom Himmel grollen. Blitze erhellten die bereits anbrechende Dunkelheit, und immer war das Lachen der alten Königen zu hören."-

"Großvater, warum war die Königin denn so böse zu Kim?"
"Ja, das lag daran, dass die Königin eigentlich mit sich selbst unzufrieden war. Sie sah die Jugend und die Schönheit von Kim und beneidete sie darum, dass Kim ihr eigens Leben leben konnte und noch alles vor sich hatte. Kim hatte die Chance, alles besser zu machen als ihre Mutter. Wisst ihr, die Königin hatte kein leichtes Leben gehabt. Aber nun wollte sie Kim auch kein leichtes Leben gönnen. Und doch sah sie, wie sich Kim immer weiter von ihr entfernte und mit jedem Tag mehr begann ihr eigenes Leben zu leben. Die Königin hatte auch Angst vor dem allein sein. Sie hatte ja außer Kim niemanden mehr und versuchte so mit aller Kraft Kim für sich zu behalten. Gleichzeitig wusste sie, dass dies nicht ging." Nachdem die Kinder verständnisvoll nickten, fuhr der Großvater mit seiner Geschichte fort.

-"Kim gab sich jeden Tag viel Mühe, ihre Mutter glücklich zu machen. Aber inzwischen war ihre Mutter so schlimm, dass sie die Mittagsstunde, in der ihre Mutter nach Hause kam, fürchtete. Oft ging sie mit Tränen in ihr Bett und wünschte sich nichts sehnlicher als tot zu sein, damit sie für ihre Mutter keine Belastung mehr wäre. So auch an diesem Abend. Doch kaum war sie eingeschlafen, hatte sie einen seltsamen Traum. Sie träumte von der schwarzen Bucht und dem schwarzen Meer, das hinter dem nächsten Hügel lag. Das Meer war so pechschwarz, dass jeder Mensch bei seinem Anblick eine Gänsehaut bekam. Die Wellen schlugen so heftig gegen die kohlschwarzen Steine, dass schon viele Schiffe daran zerschmetterten und keines mehr nach Hause zurückkam. Kein Mensch traute sich auch nur in die Nähe des schwarzen Meeres, selbst die Königin miet es. Am nächsten Morgen, als Kim erwachte, zog es sie hinaus zu der schwarzen Bucht. Als sie auf dem riesigen schwarzen Felsen stand und in die ebenso schwarzen Wellen sah, atmete sie noch einmal tief durch und wollte gerade hinabspringen in das Meer, als sie einen Vogel mit einer wunderschönen Stimme zwitschern hörte. Als sie sich umdrehte, sah sie den farbenfrohesten Vogel, den sie je zu Gesicht bekommen hatte. "Bist du ein schöner Vogel." Sagte sie zu ihm und streckte langsam ihre Hand nach ihm aus. "Seid ihr Prinzessin Kim vom Schwarzen Land?" Kim staunte nicht schlecht, als der Vogel plötzlich zu sprechen begann. "Ja, das bin ich. Was willst du von mir, kleiner Vogel?" Der Vogel rupfte sich eine seiner bunten Federn aus und überreichte sie Kim. "Mein Herr, der Prinz vom Bunten Land, das voller Frohsinn und Farben ist, schickt mich zu euch Prinzessin. Er bittet euch durch mich zu ihm zu kommen und ihn zu heiraten, weil er sich schon lange in euch verliebt hatte und es ohne euch nun nicht mehr aushält." Kim sah von dem Felsen herab in das Meer. "Tut es nicht, Prinzessin, ihr seid doch noch so jung. Nehmt euch nicht euer junges Leben." Jetzt blickte Kim wieder zu dem Vogel und fragte: "Woher soll dein Prinz mich denn kennen? Ich kenne ihn ja auch nicht."
"Mein Herr hat so viel von euch gehört, dass er euch lieb gewonnen hat. Wenn ihr bereit seid zu ihm in sein Reich zu kommen, dann ruft den Ostwind. Legt die Feder in seine Hände und geht ihr nach. Sie wird euch mit Hilfe des Ostwindes zu meinem Herrn führen." Mit diesen Worten erhob sich der Vogel und flog davon. Kim sah ihm noch eine Weile nach, dann bemerkte sie, dass es inzwischen spät geworden war und ihre Mutter bald nach Hause kommen müsste. Schnell eilte sie zurück zum Schloss. >>Oh weh, die Arbeit schaffe ich doch gar nicht mehr, bis Mutter nach Hause kommt.<< Dachte Kim bei sich. >>Was mache ich denn nur? Mutter wird sehr böse auf mich sein.<< Kim beeilte sich mit der Arbeit, doch es war schon zu spät. Die Königin kam donnernd nach Hause. Kim zitterte vor Angst, aber es war niemand da, der ihr helfen konnte. Die Königin riss ihre Augen weit auf und schrie aus Leibeskräften: "Was muss ich da sehen? Du hast den ganzen Tag nichts gemacht. Nur faulenzen. Das kannst du. Aber mir ein bisschen helfen, das geht wohl nicht. Kein Wunder, dass alles den Bach runtergeht. Als ich so alt war wie du, musste ich einen ganzen Palast bedienen. Ich musste alles machen, was man sich nur vorstellen kann. Und du? Noch nicht einmal gekocht hast du. Und so was habe ich großgezogen. Wie konnte mir nur so ein schrecklicher Fehler unterlaufen!" Kim war inzwischen ganz klein geworden. Mit leiser Stimme sagte sie: "Aber Mutter, ich kann doch gar nicht kochen. Du hast es mir doch nie gezeigt." Im selben Moment bereute Kim ihre Worte, aber es war schon zu spät. "Nie gezeigt?" Schallte die Königin. "Nie gezeigt? Dann komm mit! Ich werde es dir zeigen!" Und Kim folgte ihrer Mutter in die Küche."-

"Aber Großvater, hatten die denn keine Diener und Köche wie in anderen Märchen?" Der Großvater war in seiner Geschichte stehen geblieben und schaute das Kind an. "Nein, mein Kind. Die Königin war so gehässig, dass niemand freiwillig bei ihr bleiben wollte. Sie hatte alle vergrault. Kein Mensch traute sich in das Schwarze Land." Eines der Kinder wurde nun ungeduldig. "Erzähl` doch weiter, Großvater. Ich will wissen was dann geschah." Der Großvater zündete sich erneut seine Pfeife an und erzählte weiter.

-"Klopfe die Schnitzel, mache den Salat. Erst Salz, dann Zitrone." Die Befehle rasselten nur so auf Kim ein. Sie machte so schnell und so gut sie konnte. Aber das war der Königin nicht genug. "Wirst du wohl mal ein bisschen schneller machen? Da stehen wir ja morgen noch da, wenn du so weiter machst. Gib her, ich mache es selbst. Du machst ja doch nur wieder alles falsch. Wie immer. Geh in dein Gemach und komm mir nicht mehr unter die Augen." Kim war total fertig. Als sie die Türe ihres Gemaches hinter sich schloss, brach sie in Tränen aus. Sie dachte an den bunten Vogel vom Vormittag und wünschte, sie wäre in dem Land, von dem der Vogel sprach. Es musste wunderschön dort sein. Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Und jeden Abend weinte sie sich in den Schlaf.

Wieder einmal kehrte Kim traurig und bedrückt den Hof. Plötzlich bemerkte sie, wie der Ostwind an ihr vorüber fegte. "Ach Ostwind, kannst du mich wirklich in das Bunte Land führen? Es wäre so schön. Mich würde hier sowieso niemand vermissen. Und für Mutter wäre es eine Erleichterung, wenn ich nicht mehr da wäre." Sie schloss die Augen und fühlte, wie der Wind ihr die Tränen aus dem Gesicht strich. "Komm." Flüsterte der Wind. "Komm mit mir." Hatte der Wind eben wirklich mit ihr gesprochen? Oder hatte sie sich das nur eingebildet. Auf einmal fiel ihr die Feder wieder ein, die ihr der bunte Vogel gegeben hatte. Sie steckte immer noch in ihrer Schürzentasche. Langsam zog sie die Feder hinaus. Sie hielt sie, immer noch etwas zögernd, in den Wind. Aber dann ließ sie die Feder los. Der Ostwind trug die Feder behutsam aus dem Hof hinaus und Kim folgte. Nachdem sie bereits viele Stunden gegangen war, wurden ihre Beine müde und schwer. Sie blieb stehen und sprach zu dem Wind: "Wind, oh du lieber, guter Wind. Ich kann nicht mehr. Ist es denn noch weit?" Der Wind legte die Feder vor Kims Füße und sprach: "Setze dich auf die Feder, ich werde euch beide tragen." Da Kim zu müde war, um darüber nachzudenken, tat sie es einfach, und siehe da, kaum war Kim auf der Feder, wuchs die Feder und wurde so groß, dass Kim sich gemütlich darauf legen konnte und einschlief. Plötzlich gab es einen lauten Schlag und Kim fiel von der Feder. Im letzten Moment konnte der Wind sie noch auffangen, bevor sie zu Boden fiel. Behutsam setzte er sie ab und sagte zu ihr: "Deine Mutter, die Königin hat einen Bann um dieses Land gelegt. Niemand kann das Land verlassen. Es ist wie eine große unsichtbare Mauer, die um das Land gezogen ist. Ich werde dich zurückbringen und dem Prinzen des Bunten Landes davon berichten." Traurig und enttäuscht setzte Kim sich wieder auf die Feder und der Ostwind brachte sie zurück zum Schloss, wo die Königin sie bereits erwartete. Vor dem Wind, war sie freundlich zu Kim und Kim verlor die Angst vor ihrer Strafe. Aber kaum waren die Königin und Kim im Schloss und hatten die Türe verriegelt, ging das Donnerwetter los. Die Königin schlug auf Kim ein, als wolle sie Kim töten. Kim weinte und bat um Gnade, aber alles half nichts. Die Königin hörte erst auf zu Schlagen, als Kim bewusstlos zu Boden sank.

Drei Tage lag sie in ihrem Bett, bevor sie erwachte. Als sie wieder einigermaßen auf den Beinen war, hatte sie die Hoffnung auf eine Rettung bereits verloren. Die Beziehung zu der Königin wurde von Tag zu Tag schlimmer. Kim hielt sich nur noch in ihrem Gemach auf. Kam sie doch einmal heraus, dann gab es nur wieder Ärger. So saß Kim wieder einmal traurig auf ihrem Bett und fragte sich, wie so oft in den letzten Jahren, was sie noch vom Leben hatte. Da klopfte es eines Abends an das große Eingangstor. Wütend über diese Störung öffnete die Königin das Tor selbst und fand einen Jüngling vor, der sich vor der Königin tief verneigte. "Ihr müsst die Königin dieses wundervollen Landes sein. Ihr seid noch viel schöner, als ich es je für möglich hielt." Verblüfft über den Jüngling vergaß die Königin ihre Wut und fragte ihn nur was sein Begehren sei. Er antwortete, dass er in ihre Dienste treten, und für sie auf diesem Schloss arbeiten wolle. Da die Königin von seinem Charme hingerissen war, stellte sie den Jüngling als ihren Diener ein. So lebte der Jüngling eine Woche bei der Königin und ihrer Tochter und arbeitete fleißig für sie. Eines Tages, die Königin war gerade wieder unterwegs, da trat er vor Kim und sprach: "Ich bin der Prinz vom Bunten Land, der dich um deine Hand bat. Nachdem der Ostwind mir erzählt hatte, dass du nicht raus kannst, aus diesem Land, kam mir die Idee, einfach zu dir zu kommen. Ich habe inzwischen herausgefunden, wie die Königin die unsichtbare Mauer aufrechterhält. Wenn du wirklich mit mir gehen willst, zerstöre ich heute Nacht ihren Zauberstein und wir werden gemeinsam fliehen. Wir haben dann die ganze Nacht und den darauf folgenden Morgen, bis sie entdeckt, was geschehen ist." Kim traute ihren Ohren nicht. Endlich war er gekommen um sie zu retten. Seine leuchtenden Augen verrieten ihr, dass er es ernst meinte und sie gab ihm ihr Wort, mit ihm zu gehen. Es geschah, wie der Prinz vorausgesagt hatte. Er zerstörte den Stein, der den Zauber aufrechterhielt und den die Königin in einem ihrer Gemächer versteckte, und sie flohen gemeinsam aus dem Schwarzen Schloss. Als die Königin am Morgen erwachte, machte sie erst einmal ihren Rundgang durch das Land, bevor sie zu ihrem Stein gehen wollte. Kim und der Prinz liefen die ganze Nacht und den ganzen Vormittag durch. Völlig erschöpft kamen sie fünf Minuten vor der Mittagszeit an die Grenze des Schwarzen Landes. Auf der anderen Seite wartete das Bunte Land auf sie. "Ich kann nicht mehr." Stöhnte Kim und ließ sich in den Sand fallen. "Du musst, es sind nur noch ein paar Schritte, dann haben wir es geschafft." Mit letzter Kraft erhob sich Kim und folgte ihrem Liebsten. "Halt!" Schrie eine Stimme, die Kim wohl bekannt war. Es war die Königin. Sie war heute etwas früher zurückgekommen und als sie erkannte, was geschehen war, machte sie sich, auf ihrer Gewitterwolke, auf die Suche nach den beiden. Ihr wütendes Gesicht bedeckte den schwarz gewordenen Himmel. Ihre Augen funkelten böse, grelle Blitze fuhren vom Himmel herab. Wie erstarrt blieb Kim stehen und sah sie mit angstverzerrtem Gesicht an. Die Königin wollte nach ihr greifen, doch da geschah etwas Seltsames. Die schwarzen Dornen wuchsen zwischen Kim und der Königin empor und versperrten der Königin den Weg. Als die Königin versuchte durch die Dornen hindurch zu kommen, zerkratzen ihr diese das Gesicht und ihre schmerzhaften Schreie hörte man meilenweit. Der Ostwind kam und blies so stark er konnte die Königin nach hinten. Schnell packte der Prinz seine Prinzessin an der Hand und zog sie mit sich in das Bunte Land.

Jetzt war Kim glücklich, denn die böse Königin konnte nun keine Macht mehr über sie ausüben. Zögernd sah Kim sich um. Sie konnte gar nicht glauben, was sie da sah. Der Himmel hatte das schönste Blau, das sie sich vorstellen konnte. Die Wiesen waren grün und die Bäume trugen die schönsten und saftigsten Früchte. Viele bunte Vögel sangen und die Sonne schien auf sie herab. Das Korn war golden und die Menschen verneigten sich glücklich vor dem Paar. "Endlich hat der Prinz seine geliebte Prinzessin gefunden." Riefen sie von allen Seiten. Der Prinz jedoch nahm Kim mit in sein weißes Schloss, wo sie fortan glücklich und zufrieden lebten."-

"Das war aber eine schöne und spannende Geschichte, Großvater. Aber was ist denn nun aus der bösen Königin geworden?" Der Großvater fuhr durch seinen langen, weißen Bart." Es wird gesagt, dass man die Königin heute noch bei Gewitter lachen hören kann und deshalb wird sie von allen hier nur noch die Gewitterhexe genannt." In diesem Moment grollte der erste Donnerschlag von Himmel nieder. Als der Großvater die weit aufgerissenen Augen seiner Enkelkinder sah, schmunzelte er in seinen Bart hinein. Aber so, dass es niemand bemerkte.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mein größter Schatz Carsten

Halt mich

Das Lichtlein