Die Kälte

Langsam kriecht sie herein,
sie will wohl gerne bei mir sein.
Nun umgibt sie schon meine Füße.
"Vom Tod noch schöne Grüße".
Sie steigt hinauf an meinen Beinen,
nun kann ich nicht einmal mehr weinen.
Jetzt umhüllt sie den ganzen Körper.
Mir ist so kalt,
ich suche nach einem Halt.
Die Kälte und ich, wir sind allein.
Soll das denn alles wirklich so sein?
Die Nacht ist schwarz,
es leuchten die Sterne,
bei ihnen wäre ich jetzt so gerne.
Ich atme ein, die kalte Luft,
nicht einmal ein schwacher Duft,
von Blüten ist jetzt bei mir.
Die Kälte und ich, wir sind alleine hier.

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