Der Weiher
Trostlos liegt die Welt
umhüllt von einer Nebeldecke,
Die Trauer sich weit über
das Land hinstrecke.
Und ich stehe einsam am
Weiher.
Sehe das andere Ufer nur
durch einen Nebelschleier.
Und finde kein Licht.
Doch vergessen will ich es
nicht.
Ich denke daran, wie schön
der Weiher früher war,
doch jetzt ist von der
Schönheit nichts mehr da.
Allmählich bricht die
Dunkelheit herein.
Ich bin allein.
Der Nebel so feucht,
nicht von mir fleucht.
Er zieht unter meine
Kleider,
und meine Gedanken wandern
weiter.
Vom Weiher hinweg,
ohne Angst, ohne Schreck,
den Weg nicht mehr zurück zu
finden.
Meine Gedanken mit dieser
Umgebung sich verbinden,
traurig und verlassen.
Nicht lieben und nicht
hassen,
nur einsam und leer.
Und unheimlich schwer.
Plötzlich befinde ich mich
wieder in diesem Raum.
Der Weiher war also nur ein
Traum.
Doch ist in jedem von uns
manchmal so ein Lebensschleier,
denn Freud und Leid,
steht ständig bereit.
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