Der Schlaf
Welch seltsame Gestalten
doch so spät noch wandern durch die ruhige Nacht.
Wie Schatten huschen sie
dahin, die Dunkelheit über sie wacht.
Doch auch in dieser Nacht
wird der Schlaf über sie kommen.
Der Sandmann hat sich bald
ihrer angenommen.
Das lachende Kind, der rennende
Hund.
Der junge Mann, mit dem
ernsten Mund.
Sie alle bald in ihrem Bette
sind,
nichts ahnend, was der
morgige Tag ihnen bringt.
Nun öffne auch ich dem
kommenden Schlaf,
mein friedlich’ Gemach.
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