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Erinnerungen

So viele Gedanken in meinem Gehirn, wie festgebunden, mit Nadel und Zwirn. So viele Momente in meiner Erinnerung schweben, in meinen Tagträumen beginnen sie zu leben. Bilder lassen sich zu einem Film zusammentragen. Bilder und Gefühle aus meinen Kindertagen. So viele Momente, die längst geschehen, kann ich vor meinem geistigen Auge sehen. Ich denke daran mit Freud‘ und Trauer, ich erinnere mich zurück und es überkommt mich ein leichter Schauer. Wie schnell doch die Jahre vergangen sind, wie schnell wird ein Erwachsener aus einem so kleinen Kind. Wie schnell wird das Leben vergehen, ohne dass wir es richtig verstehen.

Masken

Alle Menschen tragen Masken, wenn sie aneinander vorüberhasten. Sie tragen Masken, wenn sie zusammen kommen. Jeder Mensch hat eine bestimmte Maske angenommen. Sie zeigen nicht ihr wahres Ich. Zeigen von sich weder Dunkel noch Licht. Sag, wo kann ich meine Maske finden? Wie fest wird das Leben sie an mich binden? Wo finden die Menschen ihre Masken nur? Warum brechen Menschen, mit einer Maske, so oft ihren Schwur? Welche Maske ist wohl meine? Oder gibt es für mich vielleicht keine? Fragen, über Fragen. Wer kann mir nur die Antwort sagen? So unterschiedlich sind die Masken auf der Welt, durch sie sieht man nicht, wer wirklich zu einem hält. So viele Masken, und keine ist für mich. Mit Ehrlichkeit finde ich meine Maske nicht. Doch Masken sind auch zu etwas nutze. Masken dienen zu unserem Schutze. Zum Schutz vor der Außenwelt, zum Schutz, dass man nicht gequält. Die Zeit wird formen eine Maske aus mein Gesicht. Was dahinter ist, sieht man dann...

Das ist mein Leben

Ihr habt doch alle keine Ahnung, von meinen Gefühlen, von meinem Sein. Ihr habt doch alle keine Ahnung, na los, verschwindet, lasst mich allein. Ihr habt doch alle keine Ahnung von meinem “Ich“. Erst wollt ihr mir helfen, dann lasst ihr mich im Stich. Lasst mich in Ruhe! Das ist mein Leben! Hört auf mir ständig reinzureden. Was mein Privatleben betrifft, mache ich, was ich will Ich schließe die Augen und höre auf mein Gefühl. Geht, wenn euch das nicht gefällt. Ich brauche keine falsche Kreatur, die sich zu mir gesellt. Ich schaff‘s auch allein, ich hab` s immer geschafft. Ich ging meinen Weg und habe zuletzt gelacht. Seid ihr meine Freunde, dann lasst mich wie ich bin, Mich zu biegen und für euch zu Recht zu formen, hat keinen Sinn. Denn ich bin, wie ich bin.

Der Lebensabschnitt

Ein Lebensabschnitt geht zu Ende, mein Leben nimmt jetzt eine Wende. Die Schulzeit ist endgültig vorbei. Vielleicht wünsche ich sie mir in Zukunft noch manchmal herbei. Mein erster Schultag, der war doch gerade eben. Und jetzt trete ich ein, in das Arbeitsleben. Ich beginne nun den Weg, der mich für mein Leben prägt. Ich bin glücklich, dass ich die Prüfung bestanden. Aber auch Trauer ist in meinem Herzen vorhanden. Trauer um die vergangene Zeit, Trauer beim Abschied von meiner Kindheit. Doch schreite ich voran, Tag für Tag, neugierig, voller Erwartung, was mein Leben mir bringen mag.

Die andere Welt

Die andere Welt, in der du bist, in der für mich, der Eintritt, nur durch meine Träume ist. Die andere Welt, in der du lebst, in der du nach deinem Erfolg ganz sicher strebst, diese Welt ist mir so fern. In ihr leben würde ich gern. Stattdessen bin ich in meiner Welt gefangen, bin oft betrübt, muss oft bangen. In meiner Welt, die gar nicht zu mir passt, in der ich mich manchmal ungewollt fühle, manchmal gehasst. Ich schließe die Augen und träume mich weg von hier, ich schließe die Augen und träume mich schnell zu dir. Die andere Welt, verlockend und schön, nie kann ich sie erreichen, niemals mit eigenen Augen sehen.

Einsame Leere

Diese einsame Leere, diese erdrückende Schwere, die sinkende Kraft, die mir das Leben manchmal zur Hölle macht. Leise weine ich in mein Kissen. So viel muss ich lernen, soviel muss ich wissen. Ich fühle mich so allein, ich will nicht alleine sein. Ich habe Träume, wie mein Leben aussehen soll, in meinen Träumen, da ist mein Leben ganz toll. Und manchmal, da lebe ich auch so. Manchmal, bin ich von Herzen froh. Doch von Zeit zu Zeit, überkommt mich das Gefühl der Einsamkeit. In diesen Momenten, habe ich das Gefühl, dass das keiner versteht. Dass diese tiefe Einsamkeit noch niemand erlebt. Wenn es möglich ist, dann flüchte ich mich in einen tiefen Schlummer. Und über Nacht vergeht meist der Kummer. Am nächsten Morgen habe ich wieder Menschen um mich herum, mit denen ich glücklich bin. Trauer, käme mir nie in den Sinn. Dann lebe ich mein Leben, so wie ich es will. Die traurigen Gedanken sind endlich still.

Neujahrsmorgen

Nach dem tosenden Geknalle, nach dem Heulen und dem Falle, der aufflammenden Raketen, nach dem Schreien, nach dem Beten, herrscht absolute Stille. Die Welt liegt in einer schweigsam-finsteren Hülle, und ruht sich aus. Bald stehen alle Menschen wieder auf, verbrauchen ihre letzten Feuerwerkskörper mit einem „Hurra“! Das neue Jahr ist zwar noch jung, doch da. Die Reste des Abends bedecken das Pflaster, auf in ein neues Jahr, weg mit dem alten Laster. Doch, noch ist der Tag jung und kühl, noch ist er dunkel, doch er bringt ein gutes Gefühl.

Neujahrsnacht

Durch der Lüfte Schall, hört man lauten Knall. Die Nacht ist hell, die Lichter grell. Raketen machen die Nacht zum Tag. Man fragt sich, was das kommende Jahr bringen mag. Bunte Farben, grün, rot, weiß, schmelzen für einen Moment der Menschen Eis. All das soll Dämonen vertreiben, nur das Gute, das soll bleiben. Die Neujahrsnacht ist da, und es beginnt ein neues Jahr.

Schmetterling

Wie ein bunter Schmetterling fliegst du von einer Blume zur anderen hin. Kostest von jeder Blüte Kuss, und es ist ein voller Genuss. Heute hier, morgen dort. Kaum sehe ich dich, schon bist du fort. Dich halten möchte ich all zu sehr. Doch zu mir, mein Liebster, kommst du niemals mehr. Meine Erinnerungen sind das einzige, was ich noch hab. Und meine Gedichte, die ich dir gab. Während ich noch träume von dir, bist du schon lange nicht mehr hier. Während ich noch auf dieses Blatt schreibe: Ich liebe Dich! Denkst du schon gar nicht mehr an mich. Für dich war ich nur eine Blüte und nicht mehr. Daran zu denken, fällt mir schwer. Ein kleines Spiel, ein bisschen Spaß, wer nimmt` s dir übel, wer verbietet das? Du fühlst nicht so wie ich, hast mich längst vergessen, doch ich denke noch an dich.

Das Püppchen

Ich bin nicht euer Püppchen, das bin ich nicht mehr. Hört auf mich zu kleiden, fällt es euch auch schwer. Ich bin nicht euer Püppchen, nein ich bin es nicht. Steht ihr auch im Dunkeln, so finde ich mein Licht. Ich habe meinen eigenen Willen, zwängt ihr mir nicht euren auf. Ich lebe mein eigenes Leben und gehe ich auch dabei drauf. Ich bin nicht mehr euer Püppchen, seht es endlich ein, denn wer andere nicht akzeptiert, ist schnell allein.